Das Produktionstagebuch

 

Das Crowdfunding ist beendet! Der Mitschnitt von Antigone ist im Kasten! Die aufwendige Postproduktion und die Erstellung von Blu-rays und DVDs ist Dank der Unterstützung von 1252 Menschen bei unserem Crowdfunding möglich geworden. DANKE!



 
Antigone | bergabe Tonmischung

19. August 2019

Filmschnitt fertig! [von Michael]

Wir haben einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum fertigen Film erreicht: der Filmschnitt ist nun abgeschlossen.

Nachdem Bodo sich die letzte Schnittfassung am vergangenen Freitag mit uns angeschaut hat und wir alle glücklich und zufrieden mit den gesehenen 127 Minuten waren, konnten wir den Film für "locked" erklären. Ab jetzt wird an Auswahl, Reihenfolge und Rhythmus der Bilder nichts mehr geändert und wir konnten den Tonschnitt an unsere Freunde von Zeigermann Audio übergeben. Simon kam für ein paar Stunden in unser Büro und gemeinsam haben wir die technischen Hürden für die Übergabe des Films von einer Software in die andere lösen können. In den nächsten Wochen können wir nun parallel auf den verschiedenen Baustellen der Postproduktion arbeiten. Während bei Zeigermann Audio die Tonmischung entsteht, sitzt Sven am Color-Grading und ich werde mich um die visuellen Effekte kümmern. Da liegt also noch einiges vor uns und ich freue mich auf die kommende Arbeit.

Das ist ein guter Zeitpunkt, um an all die Menschen zu denken, die uns bei diesem Projekt so tatkräftig über das Crowdfunding unterstützen: Mit den finanziellen Mitteln, die Ihr uns zur Verfügung stellt, und dem Vertrauen, das Ihr uns spendet, tragt Ihr einen großen Teil zu dieser besonderen Theaterverfilmung bei. Und Ihr ermöglicht Bodo, Sven und mir, so viel Liebe in die kleinen Details zu stecken, wie wir es uns für unsere Arbeit wünschen und Ihr es von Bodos Projekten gewohnt seid. Was für ein Geschenk!

A Produktionstagebuch Standard

07. August 2019

Blick auf die Unterstützer*innen-Liste [von Sven]

Liebe Crowdfunder*innen, Unterstützer*innen, lieber Schwarm von Mitmenschen!
Wir haben uns eben durch die Liste aller Unterstützer*innen und deren "Einkäufe" gearbeitet. Startnext stellt uns diese am Ende der Kampagne zur Verarbeitung der Dankeschöns z.B. für den Versand zur Verfügung. Diese Liste ermöglichte es uns nun zum ersten Mal detailliert und in Ruhe jede einzelne Unterstützungsaktion anzuschauen ...
... und was wir da gesehen haben, hat uns sehr gerührt. Viele von Euch haben auf die gewählten Dankeschöns noch freie Beträge hinzugefügt, teilweise mehrere Hundert Euro auf einmal. Über die wie über die unzähligen 2 oder 5-Euro-Beträge, die hinzugefügt wurden, haben wir uns sehr gefreut.
Hinter jeder dieser Unterstützungen steckt eine Lebensgeschichte, steckt ein Mensch, und selbst die Wahl der Dankeschöns lässt ein Bild vor dem inneren Auge entstehen. Ob das stimmt oder nicht, ist im Einzelfall nicht wichtig. Aber sich auszumalen, wie die einen sich für 2 Euro extra entscheiden – leicht oder nicht kann das fallen – die anderen ein paar Hundert Euro – vielleicht "mal eben so", vielleicht lang erspart und genau hierfür voller Begeisterung ausgegeben, berührt uns.
Auch die Kommentare, die gewünschten Widmungen, die Wunschlisten gehen uns zu Herzen und zeigen uns: Ihr seid eine tolle Gemeinschaft, die hinter uns und unserem Projekt steht und das erfüllt uns mit Dankbarkeit!
Alles Gute Euch allen!
Sven

15. Juli 2019

Ein großes Dankeschön von Bodo, an alle, die das Crowdfunding für "Antigone - ein Theaterfilm" unterstützt haben - live vom letzten Tourblock vor der Sommerpause!

Antigone CF | 1252 Untersttzer*innen

09. Juli 2019

Der Wahnsinn: 166% des ersten Fundingziels sind erreicht! [von Sven]

Vielen herzlichen Dank für Euer Vertrauen in unsere Arbeit! Wir haben kurz vor Schluss noch einen tollen Endspurt hingelegt und viele Kurzentschlossene haben dafür gesorgt, dass binnen 24 Stunden erst die 70.000 € Marke fiel und dann sogar noch die 75.000 € nur eine Nasenlänge entfernt blieb! Vor Erstaunen blieben uns die Münder offen stehen! 1.252 Unterstützer*innen sind es schlussendlich geworden ... das wird ein langer Abspann!

Jetzt können wir aber sowas von durchstarten!

Ein paar sehr aufregende Wochen liegen hinter uns, seitdem wir in Fürth unsere Aufzeichnung des Antigone-Theaterstücks über die Bühne gebracht haben. Vor Ort hatten wir unser Crowdfunding-Pitchvideo gedreht, anschließend fertiggestellt und pünktlich zum vorgesehenen Start unserer Kampagne online schalten können.

Binnen kürzester Zeit hatten wir einen Großteil des ersten Fundingziels sicher. Als wir schließlich von Startnext als Projekt empfohlen wurden, kam nochmal richtig Schwung in die Sache und wir überschritten das erste Ziel. Damit war unsere Weiterarbeit an dem Projekt gesichert, denn sobald man das 1. Ziel erreicht, wird das Geld zugesichert und ausgezahlt. Zugleich steht man in der Pflicht: jetzt müssen wir das Versprechen einlösen. Dass das inhaltlich unproblematisch sein würde, wussten wir inzwischen, denn wir hatten uns bis dahin bereits ausgiebig mit dem Material befasst und gesehen, dass wir einen schönen Mitschnitt daraus würden machen können. Finanziell war dieser Abschnitt nun auch in trockenen Tüchern: der Mitschnitt würde – mit der Hilfe von über 600 Unterstützer*innen, die sich für Dankeschöns zwischen 10 € und tatsächlich sage und schreibe 2.000 € entschieden hatten – auf DVD, Blu-ray und online erscheinen.

Gespannt waren wir nun, wieviel von unseren Sonderwünschen, Extravorstellungen, Bonusmaterial-Ideen und dramaturgischen wie bildgestalterischen Kniffen wir würden umsetzen können. Jeder Euro auf dem Weg zum zweiten Ziel ermöglichte uns mehr gestalterische Freiheit und gleichzeitig auch mehr zu erzählen: von Antigone und Kreon selbst im Hauptfilm und von der Produktion drum herum im möglichen Bonusmaterial.

Schlussendlich wurden es fast 75.000 €! Das sind beinahe 30.000 € mehr als das erste Fundingziel und damit mehr als anderthalb mal so viel wie dieser Betrag! Das ist auch ein höherer Betrag, als wir intern kalkuliert hatten (also auf den wir fundiert zu hoffen wagten) und damit ist klar: wir werden wirklich viel von dem umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben. Nicht alles, dazu hätte es auch der übrigen 20.000 € bis zum 2. Ziel bedurft, aber einen Großteil.

So haben wir uns noch während der Kampagne einen Nachdreh-Tag organisiert, den wir vorgestern im Thalia Theater im Rahmen der dortigen Antigone-Auftritte durchführten. Dabei ging es um Teile, die wir aus dem Fürther Material nicht gut erzählen konnten, z.B. das Auffinden von Antigone durch Haimon. Wir haben auch Reaktionen von Figuren gefilmt, die es im Stück so nicht zu sehen gibt, weil unsere beiden Protagonisten nicht für jede stumme Reaktion immer in die andere Rolle schlüpfen können. Und wir haben eine Vorspann-Sequenz entwickelt, mit der wir einen Teil der Geschichte erzählen können, der so noch nicht erzählt wurde.

Außerdem haben wir eine Umfrage gestartet, welches Bonusmaterial für unsere Unterstützer*innen besonders interessieren würde. Unsere Vorschläge wurden von den über 200 Teilnehmer*innen unterschiedlich angenommen, so dass wir nun ein klares Stimmungsbild haben, was Ihr Euch am meisten wünscht. Outtakes, die Zugaben und auch der Wunsch nach mehr Einblicken in die Entstehung der Produktion und des Stückes selbst waren weit oben.

Auch mit der Umsetzung dieser Wünsche haben wir noch im Thalia Theater begonnen, indem Bodo und Melanie zwei Zugaben zu dem Stück ausgearbeitet und einstudiert haben, die sie anschließend live an beiden Abenden im Thalia spielten, so dass wir sie aufzeichnen konnten und nun auf den Scheiben veröffentlichen werden.

Darüber hinaus haben wir sehr viel bei dieser Kampagne gelernt. Wir sind überrascht worden in alle Richtungen, haben manches unter- anderes überschätzt, vieles richtig und manches auch nicht richtig gemacht. Damit gehen wir nun um, wir haben Euer Feedback – zumeist positives und manches konstruktiv-kritische – gehört und suchen nach neuen Ideen, um Wünsche und Eingaben umsetzen zu können; akut betrifft das vor allem die Kinovorstellungen, von denen ja schon öfter die Rede war.

Wir hoffen, dass Euch unsere Beiträge bei Startnext bis hierhin Freude gemacht und Vorfreude auf die Veröffentlichung geweckt haben. Mit der sehr komplexen Realisierungsphase, die nun beginnt, werden wir weniger Beiträge veröffentlichen und auch unsere Reaktionszeit dürfte etwas länger werden als bisher. Denn nun sind wir vor allem damit beschäftigt, einen großartigen Film zu machen, der all den Erwartungen gerecht wird, die nun geschürt worden sind. Dahingehend sind wir sehr zuversichtlich und freuen uns unsererseits darauf, Euch das nächste Mal berichten zu können, voraussichtlich vom nächsten großen Screening mit Bodo Mitte August.

Bis dahin wünschen wir Euch einen schönen Sommer, gute Ferien und Urlaube! Wir hören/lesen/sehen uns!
Sven für das Reimkultur-Team und Bodo

PS Natürlich werden wir auch unser Versprechen umsetzen, bei Erreichen von 70.000 € Fundingsumme Schulen auf Anfrage den Film kostenlos zur Verfügung zu stellen. Im Herbst zu Beginn des neuen Schuljahres werden wir eine neue Info-Aktion für Schulen durchführen, in der wir den Film anbieten werden.

Antigone  Nachdreh Thalia

07. Juli 2019

Letzter Nachdreh im Thalia Theater!

Bevor Bodos viertägiges Gastspiel heute im Thalia Theater endet, haben wir am Nachmittag vor der Antigone Aufführung noch einige Nachaufnahmen für unseren Theaterfilm gemacht.

04. Juli 2019

Bodo, Ödipus und der Blues!

02. Juli 2019

Und hier ein weiterer Einblick in das Filmmaterial. Viel Spaß!

Antigone CF| Jetzt am Dankeschnsten

01. Juli 2019

Jetzt am DANKESCHÖNSTEN!

Die letzte Woche unseres Crowdfundings ist angebrochen! Heute haben wir schon die 60.000 € Marke geknackt, wie toll ist das denn?!
Wir wollen heute eine Idee mit Euch teilen, die wir sehr gut finden: Wenn es gelingt, mit dem Crowdfunding die 70.000 € zu überschreiten, dann wollen wir ein Angebot an alle Schulen machen. Denn das Stück „Antigone“ hat unserer Meinung nach einen Bildungsauftrag, der gerade heutzutage verbreitet werden sollte. Wir möchten deshalb für Schulen auf Anfrage kostenlose DVDs mit dem fertigen Theaterfilm herausgeben. Auf diese Weise leisten wir einen Beitrag zur Verbreitung der Botschaft:

„Die Freiheit ist ein kostbares Gut.
Drum zolln wir ihr gebührenden Tribut!“

Um das Erreichen des gesetzten Ziels von 70.000 € noch wahrscheinlicher zu machen, gibt es ab heute noch einmal fünf neue Dankeschöns – und zwar Original-Requisiten von der Aufführung in Fürth:
- den Faden der Ariadne
- das Reclam-Heft des Orakels
- die Sonnenbrille des Ödipus und des Theiresias
- die blaue Kappe des Kreon
- den Notizblock des Wächters
Jedes andere Dankeschön hilft uns ebenfalls, das ist ja klar – auch ein Weitererzählen oder Teilen des Projekts ist eine wertvolle Unterstützung.

Beste Grüße, Bodo und Team

25. Juni 2019

Antigone im Gefängnis [von Bodo, Elektrobrief 205, 25. Juni 2019]

"Seit dem Erreichen des ersten Fundingzieles sind mein Team und ich sehr beschwingt bei der Sache, denn nun ist klar, dass wir das Geld, das mit Hilfe aller Unterstützer*innen zusammen gekommen ist, für den Film verwenden können. Und zwar nicht nur die Summe des ersten Zieles, sondern auch das Geld, das darüber hinaus jetzt noch auf dem Weg zum zweiten Fundingziel gekrautfundet wird.
Mit Hilfe vieler Menschen erhalten wir so die Freiheit, kreativ zu werden und das ist ein ganz schön beglückendes Gefühl. Die Energie, das Wissen und unsere Fähigkeiten können wir nun deutlich freier in alle Aspekte des Filmes und der kommenden Produkte fließen lassen.
Wie das aussehen kann, zeigt Euch der Videoausschnitt der Szene "Antigone im Gefängnis" an der Sven und Michael gerade basteln. Sie nutzen hier unter anderem die schnitttechnischen Möglichkeiten, um eine, von Melanie sehr intensiv und pointiert gespielte Doppelrollen-Szene, filmisch aufzubereiten. Das, was Ihr hier in den knapp drei Minuten seht, ist noch lange nicht fertig. Dass Sven und Michael hier ihrer Liebe zum Detail auf dem Weg zu einem intensiven Theaterfilm nachgehen dürfen, ist auch der Vedienst aller Unterstützer*innen! Das heißt also, je mehr Geld wir bis zum Ende der Crowdfunding-Aktion zusammen bekommen, umso mehr können wir das Filmmaterial in unsere Vorstellung eines hervorragenden Theaterfilms verwandeln.
Schon bei der Aufzeichnung in Fürth haben wir darauf vertraut - getreu meinem Motto Was, wenn doch? - dass es uns möglich sein wird, viele Menschen von unserem Film-Vorhaben zu begeistern. Und deshalb haben wir die sogenannten abgesetzten Szenen gedreht. Zusätzliche Szenen also, die zum Beispiel Reaktionen der einzelnen Figuren aufeinander zeigen, die im Theaterstück nicht gespielt wurden, für eine filmische Aufbereitung eines Dialoges aber essenziell sind. Dass wir diese besonderen Szenen nicht umsonst gedreht haben, ist natürlich erleichternd und wunderbar.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr in Eurem näheren oder weiteren Bekanntenkreis von meinem Crowdfunding erzählen würdet, sodass wir in den nächsten 13 Tagen noch mehr Menschen erreichen".

19. Juni 2019

Im Schnitt [von Sven]

Seitdem unser Crowdfunding so fulminant gestartet war, waren wir zuversichtlich, das erste Fundingziel und damit die Umsetzung unserer Aufzeichnung als Veröffentlichung auf DVD, Blu-ray und Video-on-demand, zu erreichen. Nun ist es geschafft und wir sind froh, dass wir vor nun fast drei Wochen bereits mit dem Schnitt begonnen hatten. Bodo ist einfach immer wieder großartig inspirierend mit seinem Motto "Was, wenn doch!" und dem Leitspruch "Einfach machen!".

Michael und ich haben uns nun einmal komplett durch den Abend geschnitten. Bei einigen Szenen sind wir bereits in der ersten Revision. Filmschnitt ist ja ein Prozess in Schichten: wir dringen immer tiefer in den Stoff ein und gestalten und formen einen Theaterabend, der so nie stattgefunden hat.

Uns stehen zwei komplette Aufzeichnungen sowie von einigen Szenen sogenannte "abgesetzte Aufzeichnungen", also solche ohne Publikum, zur Verfügung. Da Schauspieler keine Roboter sind, sieht jeder Abend anders aus, teilweise weichen die Interpretationen der Figuren auch erheblich voneinander ab.

Ein Beispiel: am Ende des 2. Aufführungstags haben wir auf offener Bühne und vor Publikum noch einmal die allererste Szene wiederholt. Natürlich spielen die beiden da mit einer ganz anderen Energie als wenn sie die Szene wirklich zu Beginn des Abends spielen, und zwar zum einen aufgrund der physischen Verfassung (immerhin haben sie schon zweieinhalb Stunden lang die Bühne gerockt) und zum anderen aufgrund der mentalen Verfassung --- inzwischen ist Antigone gestorben.

Diese Unterschiede sind teilweise ein Segen und teilweise das Gegenteil. In manchen Momenten können wir mit ihnen die Aufführung bereichern, an anderen Stellen verunmöglichen sie uns das freie Umschneiden zwischen den verschiedenen Aufführungen, weil die Haltungen die Figuren zu unterschiedlich sind.

Und selbstverständliich wollen wir das Optimum für diesen Film: möglichst tiefe, vielfältige Charaktere zeichnen, die zwar in der Basis konsistent, aber in Momenten immer wieder brüchig, auch widersprüchlich sind - wie Menschen es eben sind.

Da wir dann auch noch gleichzeitig versuchen, möglichst interessante Kameraperspektiven zu wählen und Blickwinkel zu finden, die narrative Kraft haben und ungewöhnlich sind, die den Unterschied auszumachen imstande sind zwischen Theaterbesuch und Filmerlebnis, wird das Schneiden zu einem Puzzlespiel. Ein wunderbarer Prozess!

Ich denke dabei oft an eine Anekdote von Walter Murch, der ein berühmter Editor war und u.a. für Francis Ford Coppola "Apocalypse Now" geschnitten hat. Er hat nach der Produktion mal ausgerechnet, wieviel Schnitte sie durchschnittliche pro Arbeitstag geschafft hatten (sie hatten zu dritt über ein Jahr an dem Film geschnitten) und er kam auf 1,5. Was man sich dann so vorstellen muss: "An einem Tag haben wir 4 Schnitte gemacht, von denen wir am nächsten Tag nach langer Diskussion einen wieder zurückgenommen haben. Dann sind wir heim. So haben wir in 4 Tagen 3 Schnitte geschafft."

Ganz so gemächlich sind wir nicht, und darum können wir Euch heute schonmal einen ersten Ausschnitt zeigen: Violà!

18. Juni 2019

Erstes Fundingziel erreicht!

Antigone CF | Jetzt noch Dankeschner!

17. Juni 2019

Jetzt noch DANKESCHÖNER!

Nun sind es noch 21 Tage bis das Crowdfunding endet und wir sind kurz vor Erreichen des ersten Fundingszieles, das ist ziemlich klasse! Vielen Dank an alle Unterstützer*innen!

Wir haben uns den Verlauf des Crowdfundings nochmal genauer angeschaut und möchten zur Halbzeit bei ein paar Dankeschöns Änderungen und Ergänzungen vornehmen. Und hier die Änderungen im einzelnen:

Ur- und Finalfassung des Theaterstücks mit persönlicher Widmung (+ Film auf DVD, + Name im Abspann)
Da waren wir sehr überrascht, dass dieses Dankeschön auf so großes Echo stieß und rasch ausverkauft war. Wir werden hier einmalig weitere 25 Exemplare anbieten.

Tickets für die Welt- und Berlinpremiere von Antigone und von König Ödipus remastered im Kino (+ Film auf DVD, + Name im Abspann)
Für diese drei Dankeschöns senken wir den Preis – alle die bereits gebucht haben, werden von uns extra informiert – wir wünschen uns nämlich einen vollen Saal für diese Kinoabende, damit es ein fulminantes gemeinsames Filmerlebnis wird.

Triff Bodo vor einer Antigone Aufführung (+ Film auf DVD, + Name im Abspann)
Bei diesem Meet & Greet war die Karte für die Aufführung bisher optional nun ist sie im Paket ohne Aufpreis enthalten.

Wenn was für Dich dabei ist, dann klicke zu Startnext.

06. Juni 2019

Aus der Schneidewerkstatt [von Michael]

Endlich dürfen wir schneiden! Nachdem der Dreh hinter uns liegt und wir in den letzten Wochen gemeinsam mit Uta und Til mit den Vorbereitung des Crowdfundings beschäftigt waren, sind Sven und ich jetzt beim Rohschnitt des Theaterfilms angekommen.

Das ist eine schöne und spannende Phase so eines Filmprojekts: All die Überlegungen, Vorbereitungen und Anstrengungen der vergangenen Monate haben sich ausgezahlt und wir können anfangen mit dem gedrehten Material zu spielen. Aus den zwei Aufführungen, die wir jeweils mit sieben Kameras mitgeschnitten haben, und der Vielfalt des Spiels von Bodo und Melanie ergibt sich ein wahres Puzzelspiel an Möglichkeiten. Passt diese Einstellung zur Intensität der vorangegangenen? Treffen wir mit dem Schnitt den Rhythmus der Szene, so wie Bodo und Melanie sie vorgetragen haben? Lässt sich durch die gewählte Kombination von Einstellungen die Wirkung des Schauspiels noch verdichten? Und passt all das im großen Bogen der gesamten Erzählung noch zusammen?

Das gemeinsame Arbeiten an diesen Fragen ist ein befriedigender Prozess. Ganz langsam schält sich aus der großen Masse an Material der Film, den Sven und ich im Kopf schon seit Projektbeginn vor uns sehen. Wir freuen uns an den tollen Bildern, die unsere Kameramenschen von Südkino aufgezeichnet haben; am beeindruckenden Lichtdesign, das Sven mit unserem Lichtdesigner Philip extra nur für die Aufzeichnung entwickelt hat; und nicht zuletzt am intensiven Spiel von Bodo und Melanie.

Und über all dem schwebt die Frage: Können wir weiter machen? Das Crowdfunding läuft gut, aber das erste Funding-Ziel ist noch nicht erreicht. Davon wird abhängen, ob wir mit der Liebe zum Detail, für die Bodo und sein künstlerisches Schaffen bekannt sind, weiter an der Antigone arbeiten können. Ich wünsche es mit von ganzem Herzen, denn jeden Tag sehe ich auf dem Bildschirm vor mir das Potential für einen ganz besonderen, komischen, politisch aktuellen und berührenden Theaterfilm!

Antigone CF | Essayfilm

05. Juni 2019

Dein Film auf Bodos Antigone Blu-ray

Hast Du einen Film über Widerstand gemacht, über zivilen Ungehorsam oder ein ähnliches Thema? Eventuell passt er in das Umfeld unserer Veröffentlichung!

Das Theaterstück "Antigone" beschäftigt sich mit zivilem Ungehorsam: Antigone, eine Bürgerin der Stadt Theben, leistet Widerstand gegen den Staat in Person ihres Onkels König Kreon, da dieser die dem Volk garantierten Bürgerrechte beschneidet.

Wenn wir das 2. Fundingziel erreichen, dann würden wir uns freuen, auf der DVD- und Blu-ray-Veröffentlichung einen Essayfilm zeigen zu können, der sich ebenfalls mit diesem Thema befasst – aber aus einer anderen Perspektive. Bei unserem letzten Blu-ray-Projekt, der Verfilmung des Klavierkabarettprogramms "Was, wenn doch?", haben wir es ähnlich gehandhabt und einen Essayfilm mit dem Titel "Wenn nicht jetzt, wann dann" veröffentlicht. Er beleuchtete die grundsätzlichen Fragestellungen, die auch das Kabarett des Hauptfilms antreiben.

Wir können kein Budget für einen solchen Film zur Verfügung stellen, lediglich eine Plattform zur Veröffentlichung, nämlich unsere DVD / Blu-ray. Du kannst es wie eine Festival-Einreichung verstehen: viele Leute werden das Werk sehen, aber zu verdienen gibt's leider nix. Wir wollen kein exklusives Recht vereinbaren, d.h. falls Du noch weitere Kanäle für die Verbreitung gewinnen kannst, dann ist das nicht durch uns limitiert.

Falls beides – der inhaltliche Aspekt sowie die Distributionsbedingungen – für Dich passend sind, dann stell uns Dein Projekt – per Mail an die Adresse essayfilm@antigone.de – vor. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2019. Auch wenn Du selbst gerade keinen Film am Start hast, verbreite diesen Aufruf gerne über Deine Social Media Kanäle.

Antigone Sprecher - Tag des Buches 2018

05. Juni 2019

Antigone  und Kreon im Hambacher Wald

In der PDF-Online-Ausgabe von Nexus, der studentischen Zeitschrift des Seminars für Klassische Philologie an der Ruhr-Uni Bochum, findet Ihr jetzt ab Blatt 22 ein ausführliches Interview mit Bodo zu seiner Fassung der Antigone! Und wer sich schon immer fragte, wie Lucy für die Bühne entdeckt wurde, da ist es nachzulesen.

A Produktionstagebuch Standard

03. Juni 2019

Antigone kommt an!

Nach der Antigone-Aufführung letzte Woche im Münchner Prinzregententheater gab es zwei schöne Rezensionen. Thomas Becker schreibt in der Süddeutschen: "Mit "Antigone" ist nun sozusagen ein Sequel geglückt, das man nur als sehr, sehr großartig bezeichnen kann. Standing ovations am Schluss: vollkommen angemessen. [...] mit der "Antigone" à la Wartke würde man garantiert jede Schulklasse für die Antike begeistern. Moderne Sprache, pfiffiger Witz, ohne Ranschmeiße, ohne beim Wortspielern ins Peinliche zu rutschen und ohne dem Stück seine Tragik zu nehmen." Die komplette Kurzkritik hier.

Und Mathias Hejny hält in der Abendzeitung fest: "Melanie Haupt und Bodo Wartke gleiten mit immer wieder neu beeindruckender nimmermüder Leichtigkeit durch die zwanzig Rollen [...] von den saalerschütternden und minutenlangen stehenden Ovationen für die beiden Kleinkünstler können Stadt- und Staatstheater, wenn sie Antikes aufmöbeln, nicht einmal träumen."

29. Mai 2019, 18.00 Uhr

Gruß aus München!

Wow, schon mehr als die Hälfte des ersten Funding-Ziels ist erreicht! Bodo, Melanie und Lucy melden sich per Video mit Gedanken zum Crowdfunding-Start und Grüßen aus München, wo sie heute im Prinzregententheater die Antigone geben werden.

Antigone Schaaf

28. Mai 2019, 12.00 Uhr

Crowdfunding Phase II gestartet!

Unser Crowdfunding für den Antigone Theaterfilm bei Startnext ist nun schaf geschaltet und Ihr könnt uns ab sofort unterstützen und Euch exklusive Dankeschöns sichern. 

Antigone CF | Freischaltung Startphase

21. Mai 2019

Crowdfunding Phase I startet!

Ab heute ist unser Crowdfunding für den Antigone Theaterfilm bei Startnext sichtbar! Jetzt könnt Ihr Euch eine Woche lang in Ruhe auf der Seite umschauen und überlegen, wie Ihr uns unterstützen könnt, und welche Dankeschöns wir für Eure Unterstützung zusammengestellt haben.

Nächste Woche, am Dienstag den 28. Mai, um 12 Uhr schalten wir die Seite frei, dann beginnt die Finanzierungphase und wir hoffen sehr, dass Ihr uns bei der Realisierung eines grandiosen Theaterfilms unterstützen werdet. Denn während wir uns um den Aufbau der Kampagne gekümmert haben, haben wir auch schon einiges an Material gesichtet und können Euch sagen: es sieht fantastisch aus!

Den Crowdfunding-Trailer findet Ihr natürlich auf Startnext, aber auch bei uns im Medienpool!

thron

08. Mai 2019

Vor strahlendem Throne, steht standfest: Antigone [von Til]

Mit diesem Eintrag möchten wir Euch einen weiteren Einblick in die Produktion unseres Theaterfilms geben. Wer bei der Aufzeichnung in Fürth ein scharfes Auge auf den Thron und zudem noch die Erinnerung an eine vorherige Aufführung im Gedächtnis hatte, mag bemerkt haben, dass der Thron und das bewegliche Treppenelement dunkler gefärbt waren. Warum?
Weil die Elemente, die unsere Bühnenbildnerin Kristina in hell-grauer Steinoptik gestaltet hat, im Theaterlicht so strahlen, dass die eingefangenen Bilder der Kameras völlig überbelichtet erscheinen. Diesen Aspekt haben die Regisseure Michael und Sven bereits im Vorfeld als wichtigen Aspekt der Dreharbeiten benannt und so hat Kristina großformatige Farbtafeln angefertigt. Diese Tafeln waren in abgestufter Reihenfolge mit dunkler werdenden Grautönen gestrichen und wurden dann in einer Testaufnahme Wochen vor dem Dreh mit unseren Kameras aufgezeichnet.
Diese Testaufnahme ergab, dass ein fünf Nuancen dunkleres Grau für die Kameras funktionierte, d.h. der Theaterfilm wird einen hellgrauen Thron zeigen, identisch zu dem, wie er auch auf Tour zu sehen ist, obwohl er faktisch deutlich dunkler gestrichen war. Dies bedeutete für Kristina, zunächst den Thron für die Aufzeichnung dunkler zu streichen und nun für die Aufführung in Gelsenkirchen am 10. Mai wieder in den ursprünglichen Farbton umzufärben.
Die Fotos zeigen Bodos Tourleiter Flo und Kristina in unserer Tour-Werft sowie Kristinas Notizzettel, auf denen sie die Farben, fön-getrocknet, aufgetragen hat, um Referenzen für ihre Mischung zur Hand zu haben.

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30. April 2019

Danach ist Davor [von Til]


Bereits auf der Rückfahrt von Fürth nach Hamburg haben sich Sven und Michael, unsere beiden Regisseure, im Zug über das Material der Aufzeichnungen ausgetauscht; zwischendurch mit Volker, dem Tonmeister, telefoniert und über das Audiomaterial gesprochen und sich das eine oder andere Video-Tutorial für Special Effects angeschaut. Zudem hat Sven bereits seine Aufzeichnungen und Notizen gesichtet und seine Erfahrungen dieser Aufzeichnung verschriftlicht, um sie in der Post-Produktion zur Hand zu haben.
Mittlerweile sind sämtliche Festplatten mit den digitalen Daten hier im Büro angekommen. Uta und Michael haben die Daten in unser Produktionssystem eingespielt. Die Sicherungskopien verwahren wir allerdings getrennt und außerhalb des Büros, falls es brennt oder ein Hochwasser das Grindelviertel überschwemmt.
Dass so etwas schneller passiert, als gedacht, hat uns der Feueralarm im Hotel in Fürth gezeigt. Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen und der Brandherd im Restaurant war klein und sogleich unter Kontrolle. Das wussten wir zum Zeitpunkt des Feueralarms natürlich nicht und haben flott über die Fluchtwege das Hotel verlassen. Geistesgegenwärtig hat Michael sich den Koffer mit den Masterbändern gegriffen – darauf gespeichert die Arbeit von drei Tagen im Stadttheater Fürth – und gesellte sich damit am Sammelpunkt vorm Hotel zum Team Reimkultur. Safety first!
Parallel zur Post-Produktion gehen auch die Vorbereitungen für das Crowdfunding voran, die Dankeschöns sind fast alle beisammen, der Starttermin auf Startnext.de zum 28. Mai steht und das obligatorische Video, das jedes Crowdfunding-Projekt auf Startnext.de vorweisen sollte, befindet sich im Schnitt.
Übrigens, bevor die Crowdfunding-Aktion richtig richtig startet, wird die Seite zum Antigone-Theaterfilm eine Woche vor Beginn freigeschaltet, sodass Ihr Euch in Ruhe über die Dankeschöns informieren könnt.
Soweit aus dem Reimkultur-Büro, einen schönen 1. Mai.

24. April 2019

 

... ab heute füllen wir hier eine Bildergalerie mit Eindrücken rund um die Aufzeichnung des Theaterfilms. Die Bildbeschreibungen werden erst im Vollbildmodus sichtbar.

16. April 2019

Von Ulm nach Fürth [von Sven]

Wir waren in Ulm für die letzte Antigone-Aufführung vor der Aufzeichnung. Es war ein großer Erfolg, das Publikum stand zum Schlussapplaus, und es war auch eine großartige Aufführung! So eine Intensität hatte ich in der zweiten Hälfte, wenn's richtig zur Sache geht, bislang noch nicht erlebt. Wer's kennt: Kreon saß am Schluß fast doppelt so lange wie sonst reglos auf der Bühne in seinem einsamen Spot, einfach weil die Situation das erforderte. Alle brauchten diesen langen Moment, um mit dem Geschehenen klar zu kommen. [Bodo und Melanie berichten davon in unserem Video.]

Die Aufführung ist also reif, reif für die Aufzeichnung und für die große Leinwand. Und trotzdem hatten wir noch viele Ideen, die wir auch noch umsetzen wollen. Erst recht in der Film-Version. Wir hoffen sehr, dass wir über unser Crowdfunding genügend Unterstützung finden, um alle unsere Ideen in die Tat umsetzen zu können.

Auch Michael ist mit seinen Film-Regie-Vorbereitungen soweit und auch unsere Postproduktions-Pipeline für die Bildbearbeitung steht. Wir bereiten uns übrigens quasi auf die Arbeit an Antigone vor, indem wir ein Remaster von König Ödipus erstellen. Denn zum Herbst, zeitgleich zur Antigone, wollen wir den Vorgänger endlich im hochverdienten HD-/Blu-ray-Format herausbringen!

Wir haben damals vollständig in HD produziert, doch standen uns bildgestalterisch noch nicht dieselben Mittel zur Verfügung wie heute. Also haben wir uns hingesetzt und noch den ein oder anderen Special Effect eingebaut und vor allem die Bildanmutung einem "update" unterzogen, damit es mehr den heutigen Sehgewohnheiten entspricht. Erstaunlich, was wir mit unserer Erfahrung zehn Jahre nach dem ersten Release von König Ödipus noch aus dem alten Videomaterial herausholen konnten. Wir werden Euch das beizeiten mal mit einem Film demonstrieren. Und den fertigen Film anschließend auch im Kino zeigen!

Doch zurück zur Antigone: in [knapp] einer Woche machen wir uns auf den Weg nach Fürth, die Tickets liegen bereit, alle sind instruiert und stehen in den Startlöchern. Aus Berlin, Hamburg, München, Dreieich und Hannover kommen wir zusammen, um dieses tolle Theaterstück für die Ewigkeit auf Festplatten zu bannen. Seid dabei, auf Facebook, der Homepage und den sonstigen üblichen Kanälen werden wir berichten! Und - tusch - es gibt sogar seit heute noch ein paar Restkarten für Mittwoch und Donnerstag, sogar in der ersten Reihe!

10. April 2019

Am heutigen Tag der Geschwister ruft uns der Sprecher aus König Ödipus noch einmal die Verwandtschaftsverhältnisse rund um Antigone und Ödipus in Erinnerung.

27. März 2019

Zum Welttag des Theaters: großes Theater mit Bodo, Melanie und Antigone. Sven hat zur Vorbereitung in Halle an der Saale Testaufnahmen gemacht, die nun in die Überarbeitung des Kamerabuches einfließen. Viel Spaß mit den Film-Ausschnitten!

Lichtbesprechung

27. Februar 2019

Das Lichtdesign [von Sven]

Am Wochenende habe ich mich im Anschluss an den Nord-Tourblock von Bodo (zwischen Bremen und Norderstedt) mit Philip in unserem Büro in Hamburg getroffen. Philip ist der Beleuchtungsmeister unserer Produktion. Gemeinsam haben wir ein Lichtdesign für die Aufzeichnung von Antigone entwickelt. Bodo hat auch noch kurz vorbeigeschaut, das war sehr schön!

Für die Kameraaufzeichnung braucht es auf der Bühne deutlich mehr "Dekoration" oder "Raum" als bei einer reinen Theatervorführung, da wir die Figuren nicht immer nur vor schwarzem Hintergrund im Bild haben wollen. Auch fehlt den Bildern ohne einen gestaffelten Bühnenraum die Tiefe. Darum hängen und stehen für die Aufzeichnung mal eben 40 Scheinwerfer mehr auf der Bühne. Denn anstatt große Bauten zu zimmern, die uns dann doch zu sehr vom Geschehen ablenken würden und zu unflexibel wären, gestalten wir die Bühne lieber mit Licht.

Dazu hat Philip, wie Ihr auf dem Foto seht, die Lichtkonsole aufgebaut, mit der er auch die Show leuchtet, und das Ganze an eine Visualisierungssoftware in seinem Laptop gekoppelt. Darin hat er einen Nachbau des Theaters programmiert und in diesen alle Beleuchtungsapparate "gehängt", die wir im Einsatz haben. So kann ich direkt auf einem Monitor sehen, wie die Programmierung in etwa auf der echten Bühne aussehen wird.

Was dabei herausgekommen ist, werdet Ihr in Fürth sehen und in dem Crowdfunding-Projektvideo, in das wir sicher einiges an Beispielen aus der Aufnahme reinschneiden werden. Bodo ist jedenfalls schon sehr gespannt, was Philip und ich ausgeheckt haben!

[A] Besichtigung Frth 1

20. Februar 2019

Aufzeichnung & Crowdfunding [von Bodo, aus seinem Elektrobrief Nr. 194]

Nun steht es fest: wir werden mein Theaterstück Antigone im Stadttheater Fürth am 24. und 25. April aufzeichnen. Bei einer Begehung in der letzten Woche haben Sven (mein Bühnenregisseur), Michael (unser Live-Bildregisseur der Aufzeichnung) und die Produktionsfirma Südkino/ Musicdivision, die uns vor Ort unterstützt, die allermeisten Fragen geklärt, so dass wir diese Entscheidung fällen konnten. Sven hat dazu einen schönen Beitrag für das Aufzeichnungs-Produktionstagebuch geschrieben.
Für mich ist dieses Projekt im wahrsten Sinne der Worte meine persönliche Was, wenn doch?-Geschichte. Ich wünsche mir einen tollen und hochwertigen Film, der dokumentiert, was für ein unglaublich berührendes Theaterstück ich da mit meinem Team geschaffen habe. Einen Film, den Ihr Euch zu Hause anschauen könnt; einen Film der, ähnlich wie bereits meine DVD zu König Ödipus, im Schulunterricht eingesetzt wird; einen Film zum Verschenken, denn klar, bis er fertig wäre, ist schon wieder Weihnachten.
Neben meinen Wünschen steht ganz klar die Frage nach der Finanzierung des Gesamtprojektes. Die Aufzeichnung können wir alleine stemmen. Den gesamten Film, sprich die aufwendige Postproduktion und die Erstellung von physischen Produkten wie zum Beispiel Blu-ray oder DVD noch nicht. Obwohl wir noch nicht wissen, ob es am Ende klappt, fangen wir schon mal an, getreu dem Gedanken: Was, wenn doch?
Wir werden im Mai auf Startnext  eine Crowdfunding-Kampagne starten, damit wir uns jetzt voll und ganz auf die Aufzeichnung konzentrieren können. Und dann kommt Ihr ins Spiel: Wir brauchen Eure Unterstützung, um den Film zu realisieren!
Beim Crowdfunding erwarten Euch tolle Dankeschöns, vom Film selbst über Karten für die Kinopremieren in Berlin und Hamburg bis hin zu exklusiven Blicken hinter die Kulissen (Dabeisein beim Final Cut!) und vieles mehr. Das Foto zeigt v.l. Johannes (Kameramann); Frank (Director of Photography = Lichtsetzender Kameramann); Michael (Live-Bildregisseur).

[A] Besichtigung Frth 2

19. Februar 2019

Besichtigung im Stadttheater Fürth [von Sven]

Wir waren in Fürth! Und wir haben gesehen: das geht! Vergangenen Dienstag haben wir uns mit unserem Kernteam im Stadttheater in Fürth verabredet und dort den Saal begutachtet. Aus Hamburg kamen Joe, Michael und ich, aus München das Team von Südkino/Musicdivision Lou, Frank und Hannes und direkt aus Berlin von der Berlinale unser Tonmeister Volker. Außerdem unsere Showcrew, also diejenigen, die die Antigone "tagtäglich" einrichten und nun auch für die Aufzeichnung glänzen lassen sollen: Stefan, Philip, Christof und Flo.

Gemeinsam mit dem Technischen Leiter des Hauses haben wir dann unsere Bühne durch Marken simuliert und die Kameras an den vorgesehenen Positionen im Saal und in den Logen und Rängen aufgestellt. Um dabei festzustellen, dass nicht alles möglich ist, was wir uns vorstellen. Aber so ist das eben: es ist ein gebautes Haus, ein altes, ehrwürdiges Theater, mit einer besonderen, in seiner Zeit hochmodernen, aber für Film nicht ganz optimalen Architektur. Da passt nicht überall eine Kamera hin.

Das schreckt uns aber nicht! Wie immer gehen wir auch hier so vor, dass wir einfach das Beste rausholen, was möglich ist. Und entdecken dabei immer Möglichkeiten, die wir sonst nicht gesehen hätten. Nun haben wir also ein paar sehr interessante Kamerapositionen, können alle gewünschten Kameras im Saal unterbringen, werden mit einigem, aber leistbarem Aufwand gute Sicht für alle Zuschauer*innen herstellen können, und können daher sagen: ja, hier kann es gehen. Es kann losgehen!

Wir werden nun weiter planen! Wir haben tolle Einfälle für die visuelle Umsetzung des Theaterstücks. Derzeit laufen noch Tests mit unterschiedlichem Material und mit Nachbearbeitungen, die eine besondere Ästhetik erzeugen werden. Im März und April werde ich Bodo und Melanie zu weiteren Antigone-Aufführungen begleiten, um mit ihnen gemeinsam dem Stück den letzten Schliff zu geben. Hier eine Melodie festlegen, da noch den Cajon-Battle aufpolieren, hier ein Licht anders setzen und den ein oder anderen Satz akuter gestalten.

Das ist eine große Freude, denn das Stück ist insgesamt schon auf einem sehr hohen Niveau, was uns nicht zuletzt das begeisterte Publikum bestätigt. In Neuss stand bereits bei der Lichtaufblende nach dem letzten Akkord der halbe Saal und der Rest erhob sich gerade zu Standing Ovations, die mehrere Minuten andauerten!

Wow, das wird so ein Fest, diese Produktion auf DVD und Blu-ray zu bringen!

A Produktionstagebuch Standard

27. November 2018

In seinem Elektrobrief vom 27.11. schrieb Bodo:"Im letzten Elektrobrief habe ich Euch von unseren Aufzeichnungsplanungen für Antigone in Fürth erzählt. Ein weiterer Schritt in unseren Überlegungen ist nun die Prüfung der Idee eines Crowdfundings, denn gemeinsam mit Eurer Unterstützung können wir sicher mehr für die Aufzeichnung und die Postproduktion erreichen. Ich halte Euch auf dem Laufenden".

Stadttheater Frth A-dquat

15. November 2018

Viele von Euch haben uns schon gefragt, ob wir Antigone aufzeichnen wollen. Das wollen wir natürlich sehr gerne, deswegen haben wir uns an erste Planungen gemacht. Unser Wunschtheater zeigt sich hier jedenfalls bereits A-däquat vorbereitet.
Es handelt sich um das Stadttheater Fürth! Es hat einen wunderschönen Saal, in dem Melanie und Bodo am 24. und 25. April mit Antigone auftreten. In diesem stimmungsvollen Setting planen wir derzeit die Aufzeichnung. Für Euch ist das die Gelegenheit, mal wieder bei einer besonderen Produktion von Bodo dabei zu sein. Wartet mal ab, ob was draus wird.

Michael Beamer

08. November 2018

Wir hatten eine interessante Besprechung hier im Reimkultur-Büro.